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Das Taubertal ERLEBEN...

Erlebnisse im Taubertal

Das liebliche Taubertal bietet vielfältige Touristische Angebote und Veranstaltungen!

Wir haben diese in die 4 Kategorien Sport & Spaß, Sehenswürdigkeiten, Shopping-Tipps und Veranstaltungen aufgeteilt. Der Becksteiner Rebenhof ist der ideale Ausgangsort für Unternehmungen vielfältiger Art, er liegt mitten im Taubertal zwischen Rotheburg ob der Tauber, Wertheim am Main und Würzburg.

NEU! Wir haben speziell für unsere Gäste eine Wander-, Radfahrkarte entwickelt, diese Sie kostenlos von uns erhalten. Auf der einen Seite finden Sie Wandertouren rund um Beckstein und im Taubertal und auf der Rückseite können Sie die Karte als Ausflugskarte oder Radfahrkarte verwenden. Sie reicht von Wertheim bis Rothenburg ob der Tauber, von Würzburg bis Künzelsau. Und alles mit den besten Ausflugszielen.


Die Highlights des Tauberfrankens
  • Wertheim
  • Bronnbach
  • Tauberbischofsheim
  • Distelhausen
  • Beckstein
  • Bad Mergentheim
  • Weikersheim
  • Röttingen
  • Rothenburg ob der Tauber
Weitere Sehenswürdigkeiten:
  • Würzburg

Das schreibt der Spiegel über das liebliche Taubertal

Wein, Barock und Burgenromantik

"Ein Gang durchs Taubertal ist ein Gang durch die deutsche Geschichte", schrieb einst ein deutscher Kulturhistoriker. Und tatsächlich: Wie Perlen auf einer Schnur reiht sich hier ein Höhepunkt an den anderen - mit dem Fahrrad leicht zu erkunden.

Wertheim - Für viele Menschen sind 120 Kilometer keine allzu lange Strecke - auf der Autobahn brauchen sie bei freier Fahrt dafür nicht mal eine Stunde. Andere dagegen können mehrere Tage damit verbringen, 120 Kilometer zurückzulegen - zum Beispiel, wenn sie in Franken und im Norden Baden-Württembergs als Radfahrer entlang der Tauber unterwegs sind, die exakt diese Länge misst. Zu sehen gibt es auf der Strecke unter anderem das mittelalterlich-romantische Rothenburg ob der Tauber, die Deutschordensstadt Bad Mergentheim sowie das Dörfchen Stuppach mit der berühmten Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald. 

"Ein Gang durchs Taubertal ist ein Gang durch die deutsche Geschichte, ein Gang durch das alte Reich mit ziemlich leichter Barschaft des Geldbeutels", schrieb 1865 der Kulturhistoriker Wilhelm Heinrich von Riehl. An der Faszination, der er erlag, hat sich wenig geändert: Auch heutige Urlauber lieben im Taubertal die Verbindung aus Naturerlebnis, Burgenromantik und rustikaler Gastlichkeit.

Genau so ergeht es zum Beispiel vier Radfahrern aus dem flämischen Brügge, die begeistert sind von der sanften Hügellandschaft, in der sie jeden Tag etwas Neues entdecken. Besonders angetan hat es ihnen die elegante Steinbrücke in Tauberrettersheim, geschaffen vom Barock-Baumeister Balthasar Neumann. Nie hätten sie ein solches Kleinod in einem verträumten 900-Seelen-Dorf erwartet. 

Die Kelten, die einst in der Region siedelten, nannten den Fluss "Dubra", zu Deutsch: "die Schwarze". Daraus wurde später die Tauber. Der linke Nebenfluss des Mains entspringt in Franken und durchfließt den Taubergrund zwischen Rothenburg und Tauberbischofsheim. Er ist tief in die unterfränkische Muschelkalkplatte eingeschnitten und mündet bei Wertheim. Die Mönche des Klosters Bronnbach unterwiesen die Bauern der Gegend einst in der Landwirtschaft und fanden heraus, dass sich der Muschelkalkboden vorzüglich für den Weinanbau eignete.

Nicht zuletzt der Wein ist es auch, der den Landstrich heute zum "Lieblichen Taubertal" macht - so lautet jedenfalls der Name des regionalen Fremdenverkehrsamtes. Früher war das gesamte Gebiet mit Weinbergen überzogen, heute beträgt die Gesamtanbaufläche noch gut 1100 Hektar. "Wein hält gesund und macht fröhlich", prosten sich die Radler aus Brügge zu, die inzwischen in Rothenburg angekommen sind.

Für die vier Belgier, die zu Hause täglich Historie pur vor Augen haben, ist die Stadt mit dem prächtigen Rathaus und dem romantischen Malerwinkel, der schon Carl Spitzweg im 19. Jahrhundert in seinen Bann schlug, ein "deutsches Märchen". Großes Vergnügen bereitet den Besuchern hier nach Einbruch der Dunkelheit auch ein Stadtrundgang mit dem Nachtwächter, der seiner Gefolgschaft die Geschichte Rothenburgs mit Anekdoten und derben Anspielungen näher bringt.

In zierlichen Schleifen windet sich die Tauber durch Wiesen, Äcker und Weindörfer und wechselt dabei von Bayern nach Baden-Württemberg. Der erste Höhepunkt hier ist das Renaissance-Schloss der Fürsten von Hohenlohe in Weikersheim. Hinter der schlicht-eleganten Fassade verbirgt sich ein verspielter Barockgarten mit Springbrunnen, Putten und üppigen Blumenrabatten. Innen lockt das Schloss mit zwei Raritäten: einem Rittersaal und dem Spiegelkabinett.

Weiter geht es auf gut ausgebauten Radwegen nach Bad Mergentheim. Nicht nur die Sole, die hier aus dem Boden sprudelt, macht den Kurort so anziehend, sondern auch die Vielfalt der historischen Bauwerke. Während die um den Marktplatz gruppierten Bürgerhäuser in der Zeit um 1500 errichtet wurden, stammt die im gotischen Stil erbaute Marienkirche bereits aus dem 14. Jahrhundert. Glanzlicht ist das Deutschordensschloss mit dem historischen Kapitelsaal und der Hochmeistergalerie, das von 1525 bis 1809 Hauptsitz des Ordens war.

Vor dem 42 Meter hohen Türmerturm von Tauberbischofsheim wartet bereits die "Türmerin" auf die Radler. Sie eilt die vielen Stufen hinauf und lässt ihre schnaufenden Gäste weit hinter sich. In der Stadt mit dem Olympiastützpunkt der Fechter ist Beinarbeit eine der leichtesten Übungen der Bevölkerung. Der etwas mühsame Aufstieg lohnt sich aber allemal: Von oben genießen Besucher einen schönen Blick auf die Altstadt mit ihren Bürgerhäusern und plätschernden Brunnen.

Letzte Etappe ist Wertheim. Weit in die Ferne grüßen die rötlichen Sandsteinmauern der Burg hoch über der Tauber. In der Wertheimer Münzgasse fällt das reich mit Inschriften und Schnitzwerk verzierte Haus des ehemaligen Schultheißen Peter Heußlein ins Auge. Zusammen mit dem angrenzende Gebäude diente es einst der herrschaftlichen Münzstätte als Unterkunft. Ein weiteres Wahrzeichen und beliebter Treffpunkt der Einheimischen ist der aus dem roten Sandstein der Region erbaute Engelsbrunnen. Die Namensgeber - zwei anmutige Engel - halten das Wertheimer Wappen und ihre Hände schützend über die Stadt.

Quelle: http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,250558,00.html